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Zu Fuss ans Mittelmeer

Zu Fuss ans Mittelmeer

Ich lauf jetzt einfach mal ans Meer!

Das ist zwar nicht etwas, was ich schon immer mal tun wollte, aber ich habe im Moment einfach nichts Besseres vor. Ich hab nämlich vier Wochen Ferien und keine Ahnung, was ich sonst machen soll. Wir befinden uns gerade zu Beginn der zweiten Welle einer Pandemie und täglich erscheinen auf irgendwelchen Listen neue Länder, in die man nicht reisen soll oder in die man als Bewohner der Schweiz nicht reisen darf. Daheimbleiben ist auch keine Alternativ; nach einem halben Jahr Homeoffice und Lockdown fällt mir die Decke auf den Kopf. Es ist zum Davonlaufen!

Also mach ich das. Eben, ans Meer. Das nächste liegt im Hafen von Genua, laut Google Maps ist der 330 Luftlinien-Kilometer entfernt. Ich hab das noch ein bisschen genauer nachgemessen und glaub, in 21, vielleicht auch 23 Tagen könnte man es zu Fuss dorthin schaffen. Da ich die Gotthard-Strecke und das Tessin gerade in einem andern Projekt erwandere, will ich von Zürich aus zuerst Richtung Luzern gehen, dann den Brünig und den Grimsel überqueren und vom Wallis aus den Griespass überschreiten und nach Domodossola hinunterlaufen. Danach sollte irgendwann die Po-Ebene auftauchen, und dann kann das Meer eigentlich nicht mehr so weit weg sein.

Ach, ich mach das jetzt einfach mal. Spontan und ohne gross zu planen. Es geht ja nicht anders: Noch ist Italien «sicher», aber auch das kann sich schnell ändern; noch darf man da als Schweizer einreisen, doch vielleicht gehen plötzlich die Grenzen zu. Und dies sind nur die zwischenstaatlichen Hürden einer langen Wanderung, bei der einen stets die Optionen Aufgebenwollen und Aufgebenmüssen begleiten.

Damit setz ich mich dann aber auseinander, wenn es so weit ist. Ich lauf jetzt erst mal los. Denn was soll ich sonst tun?

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Etappe 1: Zürich–Rotkreuz

41,9 km • 8 h

Den ersten Pass hab ich schon gemacht, So richtig angeben kann ich nicht, mit ihren nicht mal 800 Höhenmetern gehört die Albispasshöhe zu den tiefsten Pässen der Schweiz. Allerdings jubeln die polnischen Velofahrer, die gleichzeitig mit mir die Passhöhe erreichen, so fest, dass ich mich anstecken lasse. Darum also doch: Fantastyczny!

Der Pass wird zu einem Wendepunkt der Wanderung. Ich bin vor der Haustür gestartet, durch Zürich gelaufen und der Sihl gefolgt – diese Strecke habe ich im Corona-Frühling ein paar Mal gemacht. Der Aufstieg durch Langnau und dann durch den Wald ist nicht weiter erwähnenswert.

Hinter dem Albis wird aber alles, alles schön! Da liegt der Türlersee, da hat es so viele hübsche Dörfli, die in eine lieblich modellierte Landschaft eingebettet sind. Das wird noch herziger, als ich den Kanton Zürich verlasse und das Zugerland erreiche. Da hat’s doch tatsächlich Weiler, die aus richtigen Bauernhöfen bestehen und deren Zufahrtsstrassen so eng sind, dass sie ohne Mittellinien auskommen müssen. Das Zug der Banker und Multis liegt in einer anderen Welt.

Ich erreich es schliesslich trotzdem, ich übernachte nämlich in Rotkreuz. Dazu musste ich über 40 Kilometer zurücklegen. Das war anstrengend, das hat sich aber gelohnt: Schön wurde es heute erst, als ich die bekannten Pfade verlassen hab.

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Postscriptum: Noch gestern Abend war ich unsicher, ob ich heute wirklich mit meiner Wanderung beginnen soll. Das ganze Wochenende hatte ich gekränkelt. Aber die Erkältung fesselte mich nicht ans Bett und ich fühlte mich zu gesund, um krank zu sein. Also sagte ich mir: Ich starte trotzdem. Vielleicht schwitze ich die Erkältung raus, vielleicht wird alles schlimmer, in jedem Fall hab ich dann Gewissheit.
Aktueller Zwischenstand: Ich bin sehr kaputt. Dies allerdings ist vermutlich normal.

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Etappe 2: Rotkreuz–Luzern

23,6 km • 5 h

Eigentlich wäre heute ein supereasy Spaziergang geplant gewesen: unaufgeregt der Reuss entlang nach Luzern. Ich will es dann aber doch ein My anspruchsvoller und steige in die Höhe, auf den Hügelzug, der sich zwischen Reuss und Vierwaldstättersee zwängt. Dort besuche ich die Kapelle Michaelskreuz.

Ich kenne sie gut, ich hab hier so ganz unterschiedliche Dinge erlebt. Das wird programmatisch für den heutigen Tag: wenn ich zum Weiler Haltikon laufe, dann durch die Allmend und den Meggerwald, ja sogar auf der Luzerner Seepromenade, muss ich mich immer wieder zurückerinnern, tauchen stets neue Bruchstücke aus meinem Leben auf. Heute ist eine einzige Rückführung.

Und dann treffe ich mich auch noch mit meinen Eltern! Sie wissen noch nichts von diesem Abenteuer. Sie haben schon zu viel erlebt, ihre Kinder haben zu oft ihre Welt auf den Kopf gestellt. Wenn jetzt also einer kommt und sagt, er marschiere als Meer, dann erschrecken sie nicht, dann wundern sie sich nicht, dann bleiben sie ganz cool und sagen: Eigentlich eine gute Idee. Da macht der Bub nichts Dümmeres!

Mein Bruder stösst dazu. Er weiss: ich bin nicht der erste. Schon mein Urgrossvater wanderte einst nach Genua (vermutlich aber über den Gotthard). Dort nahm er das Schiff, das ihn nach Rom brachte, wo er als Schweizergardist diente.

Die Motivation mag sich geändert haben. Die Abenteuerlust aber wurde vererbt.

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Postscriptum: Ich übernachte in Luzern. Schon gestern, vielleicht auch nach der morgigen Etappe wäre es drin gelegen, nach Hause zu fahren. Ich hätte damit schön Geld sparen können! Ein Weitwander-Feeling wär mit dem Tagestour-Rucksäckli aber wohl kaum aufgekommen. Darum hab ich mir von Anfang an vorgenommen: Wenn ich zuhause abmarschiert bin, komm ich erst dorthin zurück, wenn ich die Wanderung – wie auch immer – abgeschlossen habe.

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Etappe 3: Luzern–Sachseln

32 km • 6 h

Don‘t tell me what to do!

Der Receptionist im Luzerner Hotel hat es gut gemeint. Wenn ich nach Sarnen will, soll ich unbedingt auf die Fräkmüntegg fahren, halb auf den Pilatus hoch, und von dort mit einer Hochwanderung nach Obwalden rübermachen. Er zeichnet es mir sorgfältig vor. Andernfalls müsse ich der Autobahn folgen. Und das sei nicht schön, davon könne er nur abraten!

Ich nicke und bedanke mich brav, innerlich aber schreie ich: Don‘t tell me what do do! Autobahnen sind keine attraktiven Begleiter, aber nicht selten habe ich genau dort Überraschendes und Erhellendes gefunden (im Urner Reusstal, im Tal südlich vom Monte Ceneri). Vielleicht auch heute. Also ignoriere ich den Rat und bleibe in der Ebene. Zumal die Hänge des Pilatus – wann nicht?! – hinter dunklen Wolken verschwunden sind.

Zuerst ist da tatsächlich nichts Schönes; Kriens ist Schlieren auf Vodka Red Bull. Aber langsam entfernt sich der Verkehr und der See kommt näher. Ich umrunde den Lopper, die Landzunge, die dem Alpnacher- vom Vierwaldstättersee abtrennt. Als sich Autobahn und Zugstrecke bei Stansstad verabschieden, bleiben zuerst Ruhe zurück, dann Langeweile, schliesslich nur noch Zen.

Just als ich die Grenze zu Obwalden überschreite, werden die Wolken weggefegt und die Sonne zeigt sich endlich. Sie beleuchtet den Wichelsee, einen Bergsee in der Ebene, die Sarneraa, das putzige Sarnen und seinen See. Schliesslich komme ich äusserlich und innerlich leuchtend in Sachseln an. Ich bin froh, habe ich auf niemanden gehört und bin meinen eigenen Weg gegangen.

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Postscriptum: Die Suche nach der richtigen Route wird – mit oder ohne Hilfe von Receptionisten – ein Leitmotiv dieser Tour bleiben. Ich muss ja vorwärtskommen, ich muss Kilometer abspulen. Für das Schöne will ich dennoch gerne einen Umweg machen. Wo setze ich da die Grenze?

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Etappe 4: Sachseln–Meiringen

28,3 km • 6 h

Ich starte heute ein bisschen später, zuerst treffe ich mich noch mit meinem Bruder zum Tee (mit einem anderen Bruder als mit dem mit der Urgrossvater-Geschichte.) Als ich dann losziehe, ist es warm und schön und der Sarnersee lächelt. Ich grinse. Wie unglaublich toll wird es dann erst am Lungernsee sein!

Spoiler: Am Lungernsee ist es unglaublich toll und sein smaragdgrünes Wasser scheint noch smaragdgrüner als sonst. Weltklasse!

Gestern hab ich an dieser Stelle über Streckenwahl und Kompromisse sinniert. Alles quatsch! Ich hab in zwei Tagen Obwalden möglichst schnell und gradlinig und pragmatisch durchqueren wollen. Ich hab also nicht viel erwarten dürfen. Doch der Kanton hat mich mehrmals überrascht und mich immer wieder mit Schönem beglückt. Es stimmt mich fast ein bisschen demütig! Ich nehme mir vor, diesen Weg nochmals zu machen und ihn Freunden zu zeigen.

Auf dem Brünig betrete ich den Kanton Bern. Ein sanft abfallender Weg bringt mich nach Meiringen. Etappenziel!

Lungern. Im Hintergrund und halb in den Wolken: Titlis.
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Postscriptum: Die Erkältungssymptome, mit denen ich gestartet bin, sind mittlerweile verschwunden. Dafür entdecke ich erste Blessuren an den Füssen. Normalerweise kriege ich keine Blasen, aber nun sehe und spüre ich gerötete Abschürfungen. Irgendwas ist immer!

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Etappe 5: Meiringen–Grimsel-Hospiz

30,1 km • 7 h 12

Ich muss nochmals über Wege sprechen. Über Wanderwege. Nichts dünkt mich schweizerischer, nichts bringt das, was unser Gemeinwesen im Guten erreichen kann, besser auf den Punkt als Wanderwege. Ich heul vor Rührung gleich los!

Wer mir nicht glaubt, hätte mich heute begleiten sollen. Besser noch, zuerst die geplante Strecke auf einer Karte angucken. Die hat nicht viel Gutes verheissen: ein enges Tal, eine von lärmenden Töffs, Cabrios und Camions gut befahrene Bergstrasse und ein Wanderer, der seine Ruhe will (ich!).

Die lokalen Wanderwegbauer haben eine vorzügliche Lösung gefunden. Wanderweg und Strasse verlaufen meist auf unterschiedlichen Talseiten, das Rauschen der Aare übertönt den Verkehrslärm. Hin und wieder kommen sich die unterschiedlichen Verkehrsteilnehmer doch nah, aber dann kriegt der Wanderer einen Umweg spendiert. Der ist meist zwar mehr lästig und mühsam, aber ich weiss den Effort zu schätzen.

Als ich schon relativ früh an meinem geplanten Tagesziel, der Handegg, ankomme, habe ich darum noch lange nicht genug. Ich will noch ein bisschen weiterlaufen und bei einer der kommenden Haltestellen Feierabend machen (ich übernachte nochmals in Meiringen). Natürlich muss ich gleich wieder übertreiben. Ich lande in Grimsel-Hospiz.

Ich geb zu: am Schluss musste ich recht kämpfen. Meiringen liegt auf knapp 600 M.ü.M, Grimsel-Hospiz auf 1979; der Computer sagt gar, mit all den Auf und Abs hab ich exakt 1900 Höhenmeter bergauf geschafft.

Aber ich hab’s geschafft! Und bereits ein schönes Stück Arbeit von dem erledigt, das erst morgen auf dem Programm gewesen wär.

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Postscriptum: Ich bin heute zu weiten Teilen auf der ViaSbrinz gelaufen, einem Weitwanderweg, der das Säumerwesen und die wirtschaftlichen Verbindungen von Norditalien und der Innerschweiz seit dem Mittelalter thematisiert. Ich wollt den schon lange mal machen, nun tu ich das so nebenbei – er führt über Grimsel und Griespass, also genau auf meiner Route.
Um nochmals auf mein offensichtlich neues Leitmotiv zurückzukommen: Wanderwege werden hierzulande nicht nur als Wegweiser in die Natur genutzt, sie sollen auch erinnern und informieren. Und dazu gibt es sogar Organisationen, die dazu forschen und publizieren.

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Etappe 6: Grimsel-Hospiz–Ulrichen

14,8 km • 3 h 53

Hab ich es gestern vielleicht doch auf die Spitze getrieben? Hätt ich nicht eine so lange Tour machen sollen? Oder macht sich langsam die Langzeitbelastung bemerkbar? Heute jedenfalls fühlt sich das Wandern anstrengender, der Rucksack schwerer an.

Am Anfang geht‘s zwar noch. Ausgerechnet den ersten Teil der Tour, den Aufstieg vom Hospiz auf die Grimsel-Passhöhe, meistere ich mit Bravour. Ich werd zwar von einem fetten Murmeltier frech überholt, aber ich selber komm auch ganz flott voran.

Erst beim langgezogenen Abstieg melden sich die Blessuren. Das kann natürlich auch alles eingebildet sein: Ich hab mich auf einen völlig simplen, entschleunigenden Spaziergang eingestellt. Den kriege ich auch, aber möglicherweise hab ich mir alles noch sanfter, noch entspannter vorgestellt.

Aber vielleicht fühl ich mich auch einfach unwohl, weil ich jetzt im Wallis bin.

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Postscriptum: Ich bin im Wallis. Ich hab es wieder mal versucht. Ich brauch ja nicht viel. Ein anständiges Hotel wär nett. Ein Restaurant, das mich als Gast willkommen heissen mag, auch. Oder eines, in dem es nicht so nach Bratfett riecht. Dann käm ich vielleicht auch wieder mal vorbei.

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Etappe 7: Ulrichen–Waldo

29,5 km • 7 h 40 (leicht geschätzt, weil meine Apple Watch zwischendurch nicht mehr zählen wollte. Ein schöner Freund!)

Ich bin in Italien! Ich hab es geschafft, ich habe heute Mittag den Griespass und damit die Grenze zu Italien erreicht.

Es war eine Qual! Dieser Pass hat mich schon die ganze Woche – ich weiss nicht, wie und warum – nervös gemacht und mit Selbstzweifeln überschüttet. Gestern Nacht war ich dann so aufgeregt, dass ich kaum schlafen konnte. Ein paar Mal döste ich ein, um dann gleich wieder aufzuschrecken. Mehr als zwei Stunden hab ich wohl nicht geschlafen.

Am Morgen war ich wie gerädert. Und zog dann doch los, mit Plan B: Im unteren Teil sind die Strecken auf den Nufenen- und Griespass identisch, weiter oben über flache Wege verbunden. Und über den Nufenen fährt ein Postauto. Worst case würde ich also ein paar Höhenmeter gewinnen und – wenn ich nicht weiter mag – die Wanderung an einer Postautohaltestelle abbrechen. Dann würde ich morgen halt dort anschliessen. Ich hätte damit eine kürzere Überschreitung – und würde so vielleicht den Fluch des Passes über mich brechen können.

Ich biss die Zähne zusammen, ich blendete alles aus, ich ging Schritt für Schritt. Es ging. Es ging sogar sehr gut! Ich kam erstaunlich schnell voran, so dass ich mir irgendwann sagte: Ich zieh das jetzt durch. (Danach folgten natürlich gleich die ganz harten Höhenmeter, aber ich muss unten genügend Tempo gemacht haben, so dass die unzähligen Minipausen keine Auswirkung auf die Marschzeit hatten.)

Es lohnte sich. Je höher ich kam, desto atemberaubender wurde auch die Sicht. Auf Passhöhe war Mondlandschaft. Die vier grossen Windräder verstärkten diesen Sci-Fi-Eindruck. Dann sah ich den Griesgletscher. Diesen Anblick wählte ich gleich zu meinem persönlichen Alpen-Highlight 2020.

Der Pass selbst konnte nicht mithalten. Ich hab jetzt nicht Flaggen und Fanfaren erwartet, aber der bescheidene Grenzstein… Schade!

Dann der Abstieg. Auch ganz nett, mit einigen fotogenen Stellen. Aber lang, sehr lang. Und als ich endlich unten im Tal war, musste ich noch kilometerlang der Strasse entlanglaufen. Was mich wachhielt: Regen. Zuerst als erfrischender Sprühregen, dann als echtes, meine Kleider durchdringendes Gewitter.

Im Hotel nahm ich eine Dusche und stellte den Wecker und schlief eine halbe Stunde lang. Danach surfte ich lustlos rum. Ich hatte keinen Power mehr, ich wollte das Bett nie mehr verlassen, nicht mal fürs Abendessen. Ich löschte das Licht, es war gerade mal halb acht.

Zwölf Stunden später erwachte ich. Vollkommen entspannt und ausgeruht. Ich hatte geschlafen wie ein Baby. Ich war glücklich.

Ich bin in Italien.

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Postscriptum: Mein Plan B hätte nie funktioniert: Die Wege zwischen den Passtrassen sind aktuell wegen Bergsturgefahr gesperrt. Auf den Gries- und Nufenenpass konnte man gefahrlos laufen, einfach von der einen zur anderen Passtrasse ist dies nicht möglich. Zum Glück hatte ich diese Option, als ich von der Sperrung erfuhr, bereits verworfen.

Der Griespass war übrigens nicht annähernd derart krass, wie er mir das so fies eingebläut hatte. Ja, man braucht ein bisschen Energie und Durchhaltewillen. Aber ein einigermassen fitter Berggänger schafft das. Selbst mit Schlafmanko.