Schweiz Nordsüd: Etappe 7

Endlich finde ich den Einstieg in die Alpen.

Ich wandere von

Schmerikon

nach

Innerthal

Schmerikon

Wie üblich ist in Schmerikon nichts los. Mir gefällt das ja – nirgendwo sonst ists am Zürisee so entspannt wie an seinem unteren Ende.

Linthkanal

Der Linthkanal, kurz bevor er in den Zürichsee fliesst. Dieser Teil der Linthkorrektion wurde als letztes gebaut, Hans Conrad Escher war damals schon vierzig Jahre tot.

Schloss Grynau

Ich stehe noch auf St. Galler Boden, Schloss Grynau – bei der ich den Fluss überquere – gehört aber bereits zum Kanton Schwyz. Ich habe die Innerschweiz erreicht!

Linthebene

Die Linthebene. Flachland. Mir wird das zu langweilig, also...

Buechberg

...mache ich einen kleinen Umweg über den Buechberg, jenen Molassehügel, der den unteren Zürichsee abschliesst.

Tuggen

Oberhalb von Tuggen. In der Hügelkette am Horizont erkenne ich einen Einschnitt. Hier werde ich später hochlaufen.

Golfpark Nuolen

«Der Golfpark Nuolen gilt als einer der schönsten Golfplätze in der Schweiz,» steht auf seiner Website. Das ist sicherlich nicht unwahr.

Wangen

Eigentlich wollte ich unter dieses Bild schreiben: «Wangen SZ. Kein Kommentar.» Doch dann fand ich heraus, dass hier eine so genannte Kontaktbar drin ist. Darum schreibe ich nun: «Kanton Schwyz. Kein Kommentar.»

Sieben

Siebnen. Bisher war noch alles flach, nun gehts in die Höhe.

Blick zurück.

Blick zurück nach Norden. In der Bildmitte der Buechberg, am Horizont der Rickenpass, den ich auf der letzten Etappe überquerte.

Gross Aubrig

Im Wäggital. Vor mir der Gross Aubrig.

Eat local

Eat local: Vom Verzehr von Wald-Erdebeeren wird gemeinhin ja abgeraten. Aber ich konnte einfach nicht nein sagen.

Vorderthal

Vorderthal.

Aufstieg

Bislang war die heutige Wanderung recht locker. Der letzte Aufstieg allerdings hat es in sich: Es geht sehr steil nach oben, und der Wanderer ist froh, dass ihm Ketten, Brücken und Treppen zur Verfügung stehen.

Wäggitalersee

Wäggitalersee.

Innerthal

Am Ziel in Innerthal. Ich wundere mich, dass das Dorf in einen Hang reingebaut ist. Später erfahre ich auf Wikipedia, warum dem so ist.

1922 bis 1925 wurde der Wägitalersee mit einer 111 m hohen Mauer aufgestaut. Der Bau dieser Staumauer bedeutete für Innerthal einen Wendepunkt in seiner Geschichte: 1920 lebten hier 369 Einwohner. Weit über 100 Personen mussten die Gemeinde verlassen, und 1930 lebten hier nur noch 223 Personen. Nur bei einigen konnten die Heimwesen auf höhere Lagen verlegt werden.

Schmerikon – Innerthal

1. Juni 2014

26km · 831m · 323m

Route auf Wanderland.ch

Die Etappen meiner Wanderung durch die Schweiz

Das Fazit: So war meine Wanderung durch die Schweiz