Mein Jurahöhenweg

Etappe 3: Brugg - Staffelegg

Mit dem iPhone unter der Linde.

Dieses Brugg ist ja ein Potemkinsches Dorf! Wenn man mit dem Zug durchfährt, denkt man: Boah, das ist ja das urbane Zentrum der Schweiz. Doch als ich da aussteige und durch die Altstadt laufe, bin ich im Nu an der Stadtgrenze.

Dort gehts hoch, und ich sehe durch den Wald ein Brugg, das ziemlich provinziell aussieht. Und sich auch so anfühlt: Ich laufe durch den Wald, über Felder, durch Vororte. In den Quartieren ist es ruhiger als im Wald. Ausser vielleicht, wenn ein Rentner einen alten Passat kärchert. Was ich aber auch sehe: Die Habsburg und in Richtung Zurzach die Aare.

Eines der wenigen Höhepunkte dieser beschaulichen Wanderung ist der Weiler Linn. Unter seinem Wahrzeichen, der Linde, raste ich. Man sagt, wer 10 Minuten unter einer Linde sitzt, werde entschleunigt, aber ich spiel auf meinem iPhone rum und krieg davon nichts mit. Schade.

Dann hoch, durch den Wald. Ich verirrt mich einmal. Wieder Wiesen, Wälder, einmal seh ich eine pittoreske Burgruine. Ich bin nun im Jurapark, und das merkt man, der zweite Teil dieser Tageswanderung ist reizvoller und lieblicher. Aber bitte auf dem Teppich bleiben; die Route ist ganz okay, gehört aber auch nicht zu den schönsten Strecke, die ich je erwandert habe.

Schliesslich erreiche ich die Staffelegg. Dort warte ich aufs Postauto, das mich nach Aarau bringt.

Gallerie: Bilder dieser Wanderung

Übersichtskarte
  • 24.4.2013
  • 16.5 km
  • ↑549m ↓279m
  • Karte